Heimatgesellschaft Kahla

Vier künsterische Positionen


In Szene gesetzt:
75 Werke zeigen unsere Stadt von Benedikt Bernshausen

„KAHLA – vier künstlerische Positionen“ lautet der Titel der aktuellen Ausstellung der Heimatgesellschaft Kahla, die noch bis zum 27. Dezember 2023 im Foyer des Rathauses sowie um den und im Lesesaal der Bibliothek zu sehen ist. Gezeigt werden stolze 75 Arbeiten von Alex Schenk, Christiane Steiner, Britta M. Ischka und Renate Busse; alle vier sind Mitglieder im Kunstverein Schorndorf. All ihre Werke setzen unsere Stadt sowie die Leuchtenburg in Szene. Ob Zeichnung, Malerei, Druck, Fotografie, Montage, Bewegtbild oder Klanginstallation: die Ausstellung überzeugt durch die hohe Qualität der Arbeiten und deren Vielfalt
Dabei war die Idee zu Beginn der Planung noch eine andere gewesen. Die Heimatgesellschaft hatte Kontakt zu Renate Busse aufgenommen und sie eingeladen, ein früheres Projekt zu wiederholen. Die Schorndorfer Künstlerin hatte bereits im Jahr 2010 im Kahlaer Rathaus ausgestellt und damals ein liebevolles Portrait der Stadt und ihrer Gebäude gezeichnet. Zur großen Freude der Heimatgesellschaft reiste Renate Busse zum „Inspirationsbesuch“ im April dieses Jahres in Begleitung drei weiterer Kunstschaffender des Kunstvereines an. Alle mit ganz unterschiedlichen künstlerischen Ansätzen, Techniken und Schwerpunkten. „Mich interessiert die Bandbreite des künstlerischen Schaffens“, erklärte Renate Busse. Sie selbst nahm diesmal die Menschen in den Fokus und fand am alltäglichen Treiben in der „Marktpforte“ viel Gefallen. „In der oberen Stadt war es ruhig und teilweise menschenleer. Unten am Nahkauf brodelte das Leben. Das fand ich spannend“, erinnerte die Künstlerin an den mehrtägigen Besuch im Frühjahr. Den Einkaufsmarkt mit seinen Besuchern und Passanten hat sie gleich in mehreren Werken ein teilweise abstraktes, immer farbenfrohes Denkmal gesetzt. Christiane Steiner, gelernte Keramikermeisterin, fand Inspiration unter anderem in bekannten Kahlaer Porzellanformen und Mustern. Mit zwei experimentellen Filmen und nicht zuletzt mit ihrer Soundbox, die eines der dominantesten Geräusche der Stadt konserviert, setzte Britta M. Ischka einen überraschenden Akzent. „Ich liebe es, zu beobachten und ungewöhnliche Bezüge herzustellen. Ich finde gerade das Banale interessant“, sagte die Künstlerin. Designer Alex Schenk fühlte sich in der Porzellankirche der Leuchtenburg wohl. „Ein magischer Raum, ein fantastischer architektonischer Entwurf“, berichtete der gelernte Schreinermeister, der in der Stadt mit Smartphone-Kamera auf Entdeckungstour gegangen war und eine Vielzahl an Fotografien und Fotomontagen zur Ausstellung beisteuerte. Die Ausstellung im Foyer des Rathauses und im Lesesaal können zu den Öffnungszeiten der Stadtverwaltung und der Stadtbibliothek besichtigt werden.

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letzte Änderung 28.01.2024